12.05.2010 - München
ÖKT 2010 - Malteser und Johanniter führen gemeinsam und erfolgreich mit Euro-DMS
Wieder einmal zeigt Euro-DMS Ltd eindrucksvoll, dass seine Produktpalette zur Einsatzführungsunterstützung in allen Bereichen der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben einen erheblichen Mehrwert für die Verantwortlichen in komplexen Einsätzen bringt.
Mit der Einbindung aller Führungsebenen wird eine hocheffiziente Einsatzbewältigung erreicht. Mit der Candidate 1 Version des ab Juli 2010 neu erscheinenden Führungssoftwarekonzeptes LUMIS (Lenkungs Unterstützungs Management Informations System) setzt die Euro-DMS Ltd neue Maßstäbe auf diesem Sektor.
Der Malteser Hilfsdienst e.V., der seit Jahren erfolgreich auf die flexiblen Softwareprodukte aus dem Hause Euro-DMS Ltd setzt, hatte zusammen mit der Johanniter Unfallhilfe e.V. den Auftrag der sanitätsdienstlichen Betreuung des Ökumenischen Kirchentages in München. Aus dem gesamten Bundesgebiet waren deshalb Einsatzkräfte in die bayerische Landeshauptstadt angereist.
Zur Führung wurde eine moderne Einsatzleitung nach klassischer Stabsdienstordnung DV 100 im Behördenhof auf der Theresienwiese eingerichtet. Fester Bestandteil des Führungskonzeptes war – als Nachfolger der erfolgreichen DMS-Pro Reihe – die neu entwickelte modulare Führungssoftware LUMIS der Euro-DMS Ltd, die ab Juli 2010 offiziell auf den Markt kommt.
Die gesamte Stabskommunikation in und zwischen den Stäben, Einsatzabschnittsleitungen sowie Unfallhilfsstellen und Sanitätsstationen wurde über das neu entwickelte Modul Nachrichtenmanagement bewerkstelligt. Alle Informationen und Anforderungen flossen in Sekundenschnelle über Datenleitungen quer durch Stadt und Landkreis München.
Die dadurch sehr kurzen Entscheidungsprozesse hatten eine positive Auswirkung auf den gesamten Einsatzverlauf.
Der Strom der Patienten war auch in den Computern zu spüren. Schon während ihrer Behandlung in den Unfallhilfsstellen wurden Daten der Patienten in der EDV erfasst, bedarfsgerecht immer weiter ergänzt und standen so für eventuelle Anfragen wie zum Beispiel vom Veranstalter oder der Integrierten Leitstelle der Berufsfeuerwehr München elektronisch detailliert zur Verfügung. Auch der ärztliche Leiter des Einsatzes hatte Zugriff auf das Führungssystem und konnte sich jederzeit einen Eindruck über die aktuelle Lage verschaffen.
Die hierfür vorgehaltenen Einsatzmittel wurden in den vernetzten, mobilen Führungsstellen der Einsatzabschnitte und einer computergestützten, an den Führungsstab angegliedertenFernmeldebetriebsstelle über das neu entwickelte Modul Disposition mit graphischer Unterstützung durch die georeferenzierte Lagekarte überwacht. So konnte jedem Hilfeersuchen mittels dieser GIS Unterstützung in optimaler Weise entsprochen werden.
Die Johanniter hatten in Unterhaching im Münchener Osten während des gesamten Einsatzverlaufs ein voll elektronisch eingebundenes Lagezentrum in Betrieb. So herrschte auch hier permanent – und in Echtzeit – Klarheit über Einsatzentwicklung und -verlauf.
Alles in allem konnte so ein großer gemeinsamer Einsatz von Maltesern und Johannitern erfolgreich und relativ entspannt geführt werden. Die elektronische Unterstützung der Einsatzführung hat ihren festen Platz in der Gefahrenabwehr gefunden.



